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Veröffentlicht am 03.02.2017 von admin

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The Hateful Eight – Soundtrack

Ennio Morricone

Morricone wurde 1928 in Rom / Italien geboren, studierte bereits mit 12 Jahren Musik und erhielt 1946 mit gerade mal 16 Jahren sein Konzertdiplom am Konservatorium von Santa Cecilia. Heutzutage ist der italienische Komponist aus den Westernklassikern der 60´er und 70´er Jahre nicht mehr wegzudenken.

Mit dem ehemaligem Klassenkameraden und Filmregisseur Sergio Leone verwirklichte Morricone zahlreiche Westernfilme, die heute als Klassiker gelten: Für eine Handvoll Dollar, Zwei Glorreiche Hallunken und Spiel mir das Lied vom Tod. Für die damalige Zeit innovativ und stilbildend: Morricones Gespür für ungewöhnliche Soundelemente, wie beispielsweise Maultrommeln, Eulenrufe, Glocken, Peitschenknallen und weitere percussive Elemente. Die Musik Morricones trug wesentlich zum Welterfolg der auch unter „Spagetti Western“ bekannten Filme bei. Für Quentin Tarantino, dem Erfinder des „Filmpop“, hat Ennio Morricone einen Großteil der Filmmusik für den aktuellen Kinofilm „The Hateful Eight“ beigesteuert.

Quentin Tarantino

Quentin Jerome Tarantino, geboren 1963 in Knoxville, Tennessee, ist ein US-amerikanischer Filmregisseur, Produzent, Drehbuchautor und Schauspieler. Mit „Pulp Fiction“ gelang ihm 1994 der Durchbruch. Der Film überzeugte damals durch eine völlig eigenwillige zeitliche Erzählstruktur. Bis heute folgten Kassenschlager wie Kill Bill, Inglourious Basterds und Django Unchained. Vor kurzem ließ Tarantino verkünden, dass er nach seinem 10. Film aufhören will.

„The Hateful Eight“ – Film

Der Film mit den Hauptdarstellern Samuel L. Jackson, Kurt Russell und Jennifer Jason Leigh spielt in Wyoming, einige Jahre nach dem Bürgerkrieg. Aufgrund eines heftigen Schneesturmes sehen sich mehrere düstere Charaktere gezwungen in einer Hütte Zuflucht zu suchen. In der Hütte nehmen die Spannungen schnell zu und früh wird klar, dass nicht jeder diese lebendig verlassen wird.

Soundtrack

Mit dunkler Oboe und rhythmischem Trommeln beginnt der erste Titel zu „The Hateful Eight“, deutet auf Intrigen und Jagdbereitschaft. Der 3. Titel unterbricht mit einer für Tarantinos Soundtracks typischen Zwischensequenz, einem Dialog aus dem Film. The White Stripes finden mit „Apple Blossom“ auch Platz auf dem Soundtrack. Der Titel lockert die Stimmung mit Beatles – ähnlichem Sound. „Now You´re All Alone“ von David Hess ergänzt den von Morricones geprägten Soundtrack um einen nach Velvet Underground anmutenden Schmusesong, wird aber vor seinem eigentlichem Schluss durch einen Schuss unterbrochen und beendet. „La Lettera di Lincoln“ von Morricone sticht durch seine wohlklingende Trompetenmelodie deutlich heraus. Die meisten anderen seiner Titel drücken die Atmosphäre aber deutlich in Richtung Westernthriller. Wer wissen will, wer am Ende sein Leben in „The Hateful Eight“ lassen muss, sollte unbeding

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