The Hateful Eight – Soundtrack

Veröffentlicht am 03.02.2017 von admin

Ennio Morricone Morricone wurde 1928 in Rom / Italien geboren, studierte bereits mit 12 Jahren Musik und erhielt 1946 mit


The Revenant O.S.T.

Veröffentlicht am 03.01.2017 von Johannes R. Buch

Der Oscar-Preisträger Ryuichi Sakamoto aus Japan lieferte den Soundtrack zu „The Revenant“, einem sogenannten Schneewestern, der derzeit in den Kinos


Wenn Filmmusik zur Hymne wird

Veröffentlicht am 26.12.2016 von Jean-Pierre Paulisch

Es gibt viele Soundtracks, die auf ewig mit Szenen aus einem Film verbunden sein werden. Hört man das Lied, läuft


V/A – Der Zimmerspringbrunnen (OST)

Veröffentlicht am 14.01.2016 von nemesis

Der Sound zum gleichnamigen Film hat es nicht nur darauf abgesehen, mit billigen Pop-Produktion der 08/15-Mark mal schnell nebenbei noch


James Horner – ein Genie der Filmmusik

Veröffentlicht am 20.08.2015 von Jean-Pierre Paulisch

Genie der Filmmusik kommt bei Flugzeugabsturz ums Leben Eine Vielzahl von Filmen hat er für uns mit ebenso eingängigen wie


Neues aus der Filmmusik

Veröffentlicht am 30.10.2014 von Sabine Müller

Neues gibt es von Till Brönner, denn er hat eine CD aufgenommen, die sich nur mit dem Thema Filmmusik beschäftigt.


Die Anfänge der Tonfilme

Veröffentlicht am 30.10.2014 von Sabine Müller

Keiner von uns kann sich das heute noch so richtig vorstellen, wie es war, als Filme noch keinen Ton hatten.


Filmmusik geliebt und beliebt

Veröffentlicht am 20.10.2014 von Sabine Müller

Wer von uns kennt das nicht, Filmmusik kann sich zu einem regelrechten Ohrwurm entwickeln und sie fesselt uns. Oft ist



Filmmusik

Eine Szene mit Musik oder einer bestimmten Melodie zu unterlegen, sorgt beim Zuschauer dafür, diesen Moment auf eine emotionale Weise aufzunehmen, da jede Art von Musik auf unsere Psyche wirkt. In Stummfilmen wurden früher auch bestimmte Geräusche, wie das zerbrechen von Glas oder die Imitation von Donner oder Regen verwendet, um das, was die Szene aussagen soll, besser beim Zuschauer wirken zu lassen.

In Zeichentrickfilmen wird durch bestimmte Tonfolgen eine Stimmung erzeugt, die sogar Kinder schon gut aufnehmen und begreifen können.

Kommt man nach einem guten Film aus dem Kino, hat man oft noch die Titelmelodie oder den Song einer bestimmten Szene im Kopf. Weswegen sich die Original-Soundtracks zu manchen Filmen, nach deren Start in den Kinos, besonders gut verkaufen lassen. Die Menschen erinnern sich dadurch an Szenen, die während des Films etwas in ihnen ausgelöst haben. „Dirty Dancing“ zum Beispiel ist zwar auch ein ausgewiesener Tanzfilm, zu denen natürlich eine gute Musik gehört und die ohne dieses passende Medium nicht halb so viel Erfolg hätten, aber die Lieder in diesem romantischen Streifen bewirken immer wieder, dass man vor sich sieht, wie sich zum Beispiel beim Lied „The Time Of My Life“ die Schauspielerin Jennifer Grey in die Arme von Patrick Swayze wirft.

Filmmusik ist pure Empathie

Ein Film soll etwas in uns auslösen, ein besonderes Gefühl, um den Film besser begreifen zu können. Den nur dann hat die Aussage, die jeder Film hat, seine Wirkung beim Zuschauer erreicht. Das bedeutet, dass man bei einem Horrorfilm durch bestimmte Geräusche oder Melodien eine Stimmung hervorrufen kann, bei der uns die Haare zu Berge stehen, zum Beispiel unter Einsatz von Orgelklängen, oder bei einem Thriller, in dem eine Szene noch spannender wird, weil durch bestimmte Tonsequenzen eine Spannung entsteht, die automatisch bewirkt, dass wir etwas schlimmes erwarten. Ebenso wird eine sehr gefühlvolle Szene noch emotionaler, wenn eine sanfte Liebesmelodie im Hintergrund ertönt, wie zum Beispiel bei dem Vampirfilmen zu den Büchern von Stephanie Meyer „Bis(s) zum Morgengrauen, Bis(s) zur Mittagsstunde, Bis(s) zum Abendrot und Bis(s) zum Ende der Nacht“, bei denen zwar eine leicht spannende Komponente den Zuschauern immer wieder etwas vor den Vampiren schaudern ließ, aber trotzdem die Romanze zwischen dem Menschen Bella und dem Vampir Edward jedem ans Herz ging.

Filmmusik ist Programmmusik

Es gibt also keine besondere Gattung von Musik, zu der Filmmusik eingeordnet werden kann. Sie ist vielmehr entweder eine speziell komponierte Musik, um bestimmte Eigenschaften des Filmes deutlicher zu machen, oder Lieder, die auf eine bestimmte Szene gelegt werden, um ihren Sinn zu unterstreichen. Eine Szene wird anders wahrgenommen, wenn sie von Musik unterstrichen wird. Sie kann sich auf den Herzschlag auswirken, das heißt bei spannenden Szenen ihn steigen lassen, oder auch im Gegenteil für Beruhigung sorgen und Sanftheit entstehen lassen.

Filmmelodien bleiben im Kopf

Die meisten Titelmelodien bleiben uns im Kopf, da wir sie zum Beispiel bei Serien jede Woche aufs Neue hören. Vor allem bei Kindern geschieht es oft, dass sie die Melodie ihres Lieblingsfilmes oder ihrer Lieblingsserie immer wieder vor sich hin singen. Meistens ist das auch eine Verbindung zwischen Menschen. Geht es nicht fast allen so, dass sie bei den Worten „ In einem unbekannten Land, vor gar nicht allzu langer Zeit, war eine Biene sehr bekannt, von der sprach alles weit und breit“ automatisch mit einstimmen „Und diese Biene die ich meine, die heißt Maja.“? Oder wenn der Sohn das erste Mal „Das Dschungelbuch“ angeschaut hat und „Probier’s mal mit Gemütlichkeit“ anstimmt die ganze Familie mitsingt. Solche Texte bleiben in unsere Erinnerung hängen, oft jahrelang.

Titelmelodien wie zu „Star Wars“ oder „Raumschiff Enterprise“ erkennt man schon an den ersten Klängen, denn sie haben einen hohen Wiedererkennungsfaktor.

Funktionen der Filmmusik

Da Musik erklärend wirkt, kann sie entweder die Stimmung einer Szene wiedergeben, auf Zusammenhänge hinweisen oder auch Verwirrung erzeugen und eine bestimmte Erwartung im Zuschauer hervorrufen. In Slapstick-Komödien können lustige Sequenzen von Melodien unsere Laune erheitern und uns zum Lachen bringen. In Filmen wie „Psycho“ wurde durch die Nerv tötenden Scratch-Geigen in der Duschszene eine Stimmung erzeugt, die eine Erwartungshaltung für einen blutigen Mord bewirkte. Als Anfangsmelodie kann eine Filmmusik deutlich machen, in welcher Zeitepoche wir uns bei diesem Filmstreifen befinden.

Zum Beispiel macht eine Melodie der Beatles klar, dass es sich um die 60/70er Jahre handeln muss, klassische Musik zeigt eventuell an, dass der Film zu Mozarts Zeiten handelt. Ebenso kann von vornherein ein bestimmtes Genre des Filmes deutlich gemacht werden, da ein Kriegsfilm womöglich eine andere Titelmelodie hat als eine Romanze. Musik kann manchmal mehr sagen als tausend Worte. In Momenten, in denen der Schauspieler gar nichts sagt, bewirkt eine bestimmte Art von Musik, dass wir fast erraten können, was er gerade für Gedanken hat.

Ein Film behandelt meist einen Zeitraum, der über den der eineinhalb bis zweieinhalb Stunden Filmzeit weit hinausgeht. Musik ist dazu ein gutes Mittel, um gewisse Zeitsprünge zu zeigen. Wenn es in einem Film also um eine Geschichte geht, die drei Generationen zeigt und dazu zum Beispiel Rückblicke in die Vergangenheit der Darsteller erfolgen, ist Musik ein gutes Mittel um die verschiedenen Epochen durch ihre damals hauptsächlich vorherrschenden Musikrichtungen zu bezeichnen. Hört man Charleston-Klänge, erwartet man automatisch die typischen Kleider der 20-er Jahre, die in Wellen gelegten Frisuren der Frauen und elegante lange Zigarettenspitzen.

Eine schnelle Melodie kann während der Jagd eines Verbrechers zeigen, wie schnell und rasant die Szene ist, eine ruhige romantische Melodie kann uns minutenlang schwelgen lassen, wenn ein Pärchen ein romantisches Picknick am See einnimmt.

Manchmal wird auch eine Melodie gewählt, die absolut widersprüchlich erscheint zur Szene, die wir im Moment auf der Leinwand sehen. Damit kann eine überzogene Ironie deutlich gemacht werden oder sehr kritisch auf eine Sache hingewiesen werden, wie zum Beispiel im Film „Good Morning Vietnam!“, bei dem während einer Szene, in der Soldaten durch die Reisfelder im Vietcong marschieren, im Hintergrund von Louis Armstrong „What A Wonderful World„ ertönt.

Filmmusik ist dazu da, unsere Emotionen zu leiten und zu lenken, damit wir besser auf den Sinn eingestellt werden, den der Regisseur mit seinem Werk ausdrücken möchte.

 

 

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